Veranstaltungen > Ausflüge

2017 Ausflug Triest und Kroatien

Ausflug der Interessengemeinschaft der Veteranenvereine im Landkreis Rosenheim nach Triest und Kroatien.

Mit 31 Teilnehmern aus Ramerberg und 6 Leuten  vom Attler Verein ging es am 20.04. morgens  um 4.30 Uhr mit dem Bus nach Rosenheim. Von dort aus mit dem Sonderzug über Salzburg und auf der Tauernstrecke nach Lubilijana in Slowenien. Weiter ging es mit dem Bus auf einer landschaftlich sehr schönen Strecke  zum Hotel in Umag, Kroatien. Ungewohnt waren die genauen Grenzkontrollen in Kroatien und Slowenien.

Freitag  morgens fuhren wir mit den Bussen in die Nähe von Triest zur Gedenkfeier in Redipuglia. Nach einer kurzen Einführung in die Geschichte der Gedenkstätte begann die gerade in der heutigen politisch etwas unsicheren Zeit nachdenklich stimmende Gedenkfeier, die Prälat Lipok  vorbereitete und gestaltete. Wie immer wurde die Gedenkfeier von der Niklasreuther Blaskapelle umrahmt. Abgeschlossen wurde der Festakt mit der Ehrung der Toten mit den Fahnen und einer Kranzniederlegung,  an der -als eine riesige Treppe angelegten- Gedenkstätte.

Nachmittags stand noch eine kurze Stadtbesichtigung in Triest  auf dem Programm.

Am Samstag fuhren wir entlang der kroatischen Adriaküste und  besichtigten mit einer Reiseführerin  die Städte Porec und Rovinji. Dort hatten wir auch  Zeit  für eigene Erkundungen, die in alte Kirchen, auf deren Türme oder an den Hafen führten. Wieder zurück am Hotel nutzten viele die Gelegenheit und das schöne Wetter, zum Strandspaziergang. Am Abend spielten dann die Niklasreuther im Hotel, es wurde auch getanzt.

Schade, dass es am Sonntagmorgen schon wieder zum Zug und nach Hause ging. Es war ein sehr gelungener Ausflug, bei dem trotz mancher kleinen Pannen und Missgeschicke  sehr viel gelacht wurde.

Sonderzug Breslau/Schlesien 21.–24.04.16

Ausflug der Interessengemeinschaft

Beim diesjährigen Ausflug nach Breslau waren 25 Ramerberger dabei. Es war ein sehr gelungener Ausflug, die Breslauer haben uns herzlich aufgenommen. Die Stadt Breslau ist bekannt für die eisernen Zwerge, welche Sie hier auch in Fotos besichtigen können  J

Höhepunkt war auch in diesem Jahr die Gedenkfeier, die neben dem polnischen Geistlichen auch von unserem Prälat Lipok begleitet wurde.

Sonderzug Breslau/Schlesien 21.–24.04.16

Lächelnd

In den beigefügten PDF-Dateien finden Sie die Informationen zur Sonderzugfahrt nach Breslau und Schlesien.

 

Krieger- und Soldatenkameradschaft Ramerberg e. V.

Die Krieger- und Soldatenkameradschaft Ramerberg e. V. fährt am Samstag den 28. November um 08:00 Uhr zur

KZ-Gedenkstätte Dachau.

 

Wie bitten alle Interessierten, sich bei Hans Weiderer (Telefon 08039/1203)  zu melden.

Ausflug der Interessengemeinschaft

Sonderzug

BerlinlUckermark

23.-26.04. 2015

 

Vom Veteranenverein Ramerberg waren 26 Teilnehmer dabei. Insgesamt war es ein gelungener und gut organisierter Ausflug. 

Höhepunkt war die Gedenkfeier die von Prälat Günther Lipok und der Niklasreuther Musik gestaltet wurde.

Ausflug der IG Rosenheim

Zielort: Berlin und Uckermark

Gedenkfeier findet am 24.04.2015 in Berlin statt.

Information und Anmeldung bis 20.01.2015 beim 1. Vorstand H. Weiderer.

Ausflug der Krieger-und Soldatenkameradschaft nach Stettin und Usedom

Am 26. April morgens um 4.oo Uhr ging es,  nachdem der Bus die Teilnehmer aus Ramerberg  und Attel alle eingesammelt hatte, los zum Bahnhof Rosenheim. Dort hatten wir genügend Zeit, unsere Abteile zu suchen und die Koffer zu verstauen. Was bei der Länge des Sonderzuges nicht ganz einfach war, da der Zug zu lange, oder der Bahnsteig zu kurz war. Pünktlich um halb sechs ging es dann los Richtung Pasewalk, den letzten größeren Bahnhof vor Stettin. Von dort mussten wir noch 40km mit dem Bus zurücklegen, da seit dem Krieg bis heute noch keine durchgehende Bahnlinie aus dem Westen nach Stettin  existiert. Da im Bus bereits die Zimmernummern mit den dazugehörigen Karten verteilt wurden, konnten wir nach dem Zimmerbezug gleich zum Abendessen gehen. Zwar wurden wir im Zug bestens mit Würsteln, Wurstsemmeln, Kaffee und Gebäck versorgt, aber an ein richtiges Abendessen kann halt nichts ran. Später gingen einige noch etwas Bummeln oder suchten das Kaffee im 22ten Stockwerk eines Nachbargebäudes auf, aber der Tag war lang und am nächsten Morgen bereits wieder um 6.30 Frühstück. AB 7.30Uhr fuhren die Busse ab zur Usedomrundfahrt. Mit der Fähre gings bei Swinnemünde über die Oder, da war Geduld angesagt. Unser Bus fuhr erst zur Hauptstadt Usedom, sie hat 100000 Einwohner und sieht trotzdem aus wie ein Dorf. Dort haben wir die Kirche angesehen, die erste Kirche mit zwei riesigen Eisernen Öfen, die ich gesehen habe. Man roch es auch. Nach einer kurzen Mittagspause besichtigten wir die Eisenbahnbrücke von Karnien, eine Hebebrücke über einen Seitenarm der Oder, damals ein technisches Wunderwerk. Leider wurde sie nach nur 12 Jahren im Einsatz im Krieg zerstört. Im Kaiserbad Heringsdorf hatten wir dann Gelegenheit etwas Ostseeluft, oder auch -Wasser zu schnuppern. Zurück gings wieder mit der Fähre auf den polnischen Teil der Insel, Wolin, zum Hotel. Da es wieder 20.00 bis zum Abendessen wurde, hatten wenige Lust, noch durch Stettin zu Bummeln.                                                                                                  

Am Samstag wurden wir zum Soldatenfriedhof Stare Czarnowo gebracht, dort fand eine große Gedenkfeier mit deutschem und polnischem Pfarrer, im Beisein des deutschen Botschafters  und wichtiger polnischer und deutscher Vertreter statt. 780 Teilnehmer aus Rosenheim mit vielen Vereinsfahnen und Blasmusik .     Beeindruckend!                                                                            

Hinterher besichtigten wir erst mit dem Schiff den Hafen von Stettin, dann mit dem Bus die Stadt. Wie immer wurden wir von Reiseleitern begleitet, die uns vieles zeigten und erklärten. Schade, Stettin wurde im Krieg zu 65 % zerstört, und nur wenige wichtige Gebäude wurden bis jetzt wieder aufgebaut. An manchen Häusern sind heute noch die Einschusslöcher zu sehen. Stettin wäre eine wunderschöne grüne Stadt mit 25% Grünfläche, aber eine Arbeitslosenquote von 20% und ein Monatsgehalt von 500€ lassen eine Renovierung nicht zu. Als Straßenbahnen fahren alte Züge, Baujahr 1954 aus Stuttgart, die zu Zeiten Helmut Kohls den Stettinern geschenkt wurden. Sie nennen sie liebevoll die „Helmuts“. Die Stadt hat einen einzigen Friedhof, der zur Zeit als Stettin zu Deutschland gehörte, von Deutschen angelegt wurde. Ein riesiger Park mit 100 verschiedenen Baumarten, der von Arbeitslosen gepflegt wird.                                                                                         

Nach dem Essen ließen wir den Abend noch gemütlich mit der Niklasreuther Blaskapelle ausklingen. Am Sonntag hieß es dann schon um 5.30 Frühstücken und Koffer packen zu Heimreise. Nach der anstrengenden Zugfahrt, waren wir froh wieder daheim zu sein.

background